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Beauftragte in Zypern

Aybike Yektaoğlu, Beauftragte des DZF auf Zypern

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1982 in Bochum geboren. Studium der Chemie in Leipzig abgeschlossen. Seit Anfang 2012 arbeitet sie an der Universität auf Zypern. Sie ist Mitglied der Republican Turkish Party (CTP) und seit Dezember 2011 Sekretärin der Parteijugend für Außenbeziehungen.

»Ich lebe in einem Land, das in zwei geteilt ist und dies habe ich in meiner Kindheit durch die Geschichtsbücher erfahren, nach denen wir in der Schule unterrichtet worden sind. Als kleines Kind lernte ich griechische Zyprioten kennen durch die Aktivitäten der Vereinten Nationen und merkte, dass wir kulturell keine Unterschiede haben und bis auf die Sprache alle gleich sind. Nach Jahren bin ich nach Deutschland zum Studium gekommen und lebte in einem Haus mit griechischen Zyprioten und verstand mich sehr gut. Wenn ich in einem anderen Land zusammen leben kann, wenn meine Leute früher zusammen leben konnten, wieso soll ich jetzt in meinem eigenen Land getrennt leben?

Massendemonstrationen haben die Menschen zusammen gebracht und die Grenzen geöffnet. Das hat die Vorurteile meiner Generation zerstört und die Menschen zusammengebracht. Ich bin mit dem Zypern-Problem aufgewachsen, habe die Massendemonstrationen erlebt und wünsche mir, dass die Kinder, die in Zukunft geboren werden, das nur noch in den Geschichtsbüchern lesen und zur bikommunalen Schule im vereinigten Zypern gehen. Damit dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, engagiere ich mich zusammen mit deutschen Freunden. Die Deutschen kennen es sehr gut in einem getrennten Land zu leben und können uns sehr gut verstehen. Deswegen ist es mir eine Freude gemeinsam mit dem DZF zusammen zu arbeiten, damit es eine bessere Zukunft für die nächsten Generationen gibt.«


Pantelis Sophocleous, Beauftragter des DZF auf Zypern
Pantelis Sophocleous,
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»Liebe Freunde Zyperns, die Kunst des Zusammenwachsens besteht darin, das Verbindende zwischen Griechen und Türken zu suchen, zu fördern und zu praktizieren. Dabei dürfen wir aber die Differenzen nicht ignorieren. Wir wollen die gemeinsame Geschichte ehrlich und offen aufarbeiten, um uns gegenseitig besser zu verstehen.

Wir Griechen von Zypern haben den Anspruch, die Gefühle unserer türkischen Landsleute bezüglich der Geschehnisse in den Jahren 1963 bis 1974 zu verstehen. Genauso möchten wir den Türken von Zypern unsere Gefühle verdeutlichen, die uns seit 1974 bewegen. Wir sind ein Volk, und ein Volk gehört zusammen. Wir freuen uns ohne Skepsis auf unsere türkischen Landsleute, von denen wir jetzt getrennt sind. Wir schenken ihnen unser vollstes Vertrauen.

Lasst uns unser Land gemeinsam aufbauen und in die europäische Großfamilie führen. Das ist eine historische Chance, die wir nutzen sollten, um uns näher zu kommen.«